Die Regatta, deren Ursprünge bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, wurde am Samstag mit den Vorläufen über 250 Meter eröffnet. Bereits am Vormittag absolvierte das Team ein erstes Probetraining mit der rund 900 kg schweren Galeere – einem imposanten Holzboot, das mitsamt Ruderern über 1,4 Tonnen wiegt und aus den Armen gerudert wird. In den Vorläufen konnte sich die Wiener Mannschaft souverän für das A-Finale qualifizieren.
Am Sonntag folgte das große Finale auf dem Canal Grande – mit hunderten Zuschauern entlang der Strecke. Um 18:30 Uhr trat die Universität Wien gegen das starke Team aus Pisa an. Nach einem schnellen Start entwickelte sich ein packendes Rennen über 750 Meter, bei dem Wien lange mithielt und erst auf den letzten 350 Metern knapp zurückfiel. Am Ende erreichten die Wiener mit nur einer halben Bootslänge Rückstand den zweiten Platz – ein herausragendes Ergebnis, zumal Pisa nach 21 Jahren erstmals wieder gewinnen konnte.
Neben dem sportlichen Erfolg bleibt vor allem die besondere Atmosphäre unvergesslich: Die Begeisterung der Zuschauer, die Gastfreundschaft der Venezianer und die einmalige Stimmung in der Mannschaft machten die Regatta zu einem echten Höhepunkt.
